Sucht? Rollenenspiele?

Gerade der Reiz, jemand völlig anderes zu sein, birgt aber auch die Gefahr, sich im Spiel zu verlieren, süchtig danach zu werden. In den Foren des "World of Warcraft"- Entwicklers Blizzard gibt es eine Auflistung der Spielzeit der jeweiligen Nutzer. Darin finden sich viele User, die 100 Tage und mehr gespielt haben. Ein sehr hoher Wert, da das Spiel erst seit knapp einem Jahr auf dem Markt ist. Die Liste führt ein Spieler mit mehr als 190 Tagen Spielzeit an. Man beachte: Hierbei handelt es sich um die tatsächliche Zeit, die man insgesamt im Spiel verbracht hat, in diesem Fall unglaubliche 4560 Stunden. Doch kann man allein aufgrund der Spieldauer von Sucht sprechen? Zumindest ist sie ein Indikator, ein Warnsignal für eine Abhängigkeit. Sie ist jedoch nicht das alleinige Kriterium. Der Definition nach muss das unabweisbare Verlangen nach dem jeweiligen Erlebnis, in diesem Fall dem Spiel, vorliegen. Süchtige ordnen dem alles unter, so dass das Spiel für sie wichtiger ist als das normale Leben, die Freunde, Partner, Schule oder Beruf. Fälle, in denen sich jemand weitgehend aus dem realen Leben zurückzieht und meint, nicht mehr ohne sein Spiel leben zu können, kommen immer häufiger vor.

An alle Rollenspielzocker von uns,lest euch bitte alles durch(auf Link klicken)


Quelle: http://www.t-online.de